FerretDB ist eine quelloffene Dokumentendatenbank und eine Alternative zu MongoDB. Sie arbeitet als Proxy, der Abfragen im MongoDB-Wire-Protokoll (ab Version 5.0) in SQL übersetzt und die Daten in PostgreSQL mit der DocumentDB-Erweiterung speichert. Bestehende Anwendungen und MongoDB-Treiber können sich daher oft ohne Änderungen verbinden. Die Kompatibilität wird noch erweitert; prüfen Sie vor dem Produktiveinsatz, ob Ihre Anwendung funktioniert. Sie installieren FerretDB selbst, etwa mit Docker oder über DEB- und RPM-Pakete, oder auf Kubernetes mit einer PostgreSQL-Instanz samt DocumentDB.
FerretDB steht unter der Apache License 2.0. Das Unternehmen dahinter, FerretDB Inc., hat laut verfügbaren Unternehmensinformationen seinen Sitz in Wilmington, Delaware (USA). Die DocumentDB-Erweiterung wurde ursprünglich von Microsoft entworfen, steht unter der MIT-Lizenz und wird von der Linux Foundation verwaltet. Da Ihre Daten in Ihrer eigenen PostgreSQL liegen, bestimmen Sie den Speicherort selbst, etwa bei einem europäischen PostgreSQL-Hoster oder auf eigenen Servern in der EU. So begrenzen Sie die Abhängigkeit von einem US-Anbieter für Dokumentendatenbanken.