Firezone ist eine Zero-Trust-Plattform für Netzwerkzugriff, die sich als Ersatz für klassische VPNs positioniert. Sie basiert auf dem Protokoll WireGuard, gewährt Zugriff auf private Ressourcen nach dem Least-Privilege-Prinzip und lässt sich mit Identitätsanbietern wie Okta, Google oder Microsoft Entra verbinden. Sie kann auf der eigenen Infrastruktur betrieben oder als verwalteter Cloud-Dienst genutzt werden. Der Quellcode steht auf GitHub; die meisten Komponenten sind unter Apache 2.0 lizenziert, ein Teil unter der Elastic License 2.0.
Entwickelt wird Firezone vom gleichnamigen Unternehmen, dessen GitHub-Organisation die Vereinigten Staaten als Standort angibt; die Produktseite nennt keine juristische Person und keinen Firmensitz. Der Hosting-Standort des verwalteten Cloud-Dienstes ist auf der Website nicht öffentlich angegeben. Da die Elastic License 2.0 einen Teil des Codes erfasst, ist das Projekt im Sinne der OSI nicht vollständig Open Source. Für eine europäische Organisation bleibt beim Self-Hosting die Steuerungsebene in eigener Hand; die verwaltete Option erfordert eine Prüfung von Datenstandort und anwendbarem Recht angesichts der US-Basis.