KiCad ist eine Open-Source-Suite für Electronic Design Automation (EDA). Sie umfasst Schaltplaneingabe, Leiterplatten-Layout und einen 3D-Viewer für die Platine, dazu einen integrierten SPICE-Simulator, elektrische und Design-Regelprüfungen sowie einen interaktiven Router. Sie erzeugt Fertigungsdaten wie Gerber- und IPC-2581-Dateien. KiCad ist eine Desktop-Anwendung für Windows, macOS und Linux, nutzt menschenlesbare Textdateiformate, die sich für die Versionsverwaltung eignen, und unterstützt Python-Skripting für Plugins. Jean-Pierre Charras veröffentlichte es erstmals 1992.
KiCad steht unter der GNU GPL Version 3; jeder kann den Code einsehen, ausführen und ändern, und Entwürfe können vollständig auf den eigenen Systemen bleiben. Ein vom Hersteller gehosteter Dienst, von dem Sie abhängig wären, existiert nicht. Das KiCad Development Team betreut das Projekt, ein technisches Komitee entscheidet im Konsens. Spenden laufen über die Linux Foundation, eine US-amerikanische Non-Profit-Organisation, und ab 2013 unterstützte das CERN die Entwicklung mit Entwicklerzeit und Web-Infrastruktur. Die geprüften Quellen beschreiben keinen kommerziellen Eigentümer der Software und nennen keinen Standort des Projekts.