EU Sovereignty Score
Selbst hosten / Open SourceFinOps & Cloud-KostenmanagementHauptsitz: US

OpenCost: Souveränitäts-Score und 6 europäische Alternativen

OpenCost ist ein anbieterunabhängiges Open-Source-Projekt, das Kosten von Cloud-Infrastruktur und Containern in Echtzeit misst und zuordnet. Es schlüsselt Kubernetes-Ausgaben bis auf Namespace-, Workload- und Container-Ebene auf und erfasst CPU, GPU, Arbeitsspeicher, Load Balancer und persistente Volumes. Preise stammen aus den Abrechnungs-APIs von AWS, Azure und Google Cloud; eigene Preise für On-Premises-Cluster werden unterstützt, Daten lassen sich nach Prometheus exportieren. Plattform- und FinOps-Teams nutzen es für Showback, Chargeback und Kostenberichte. Es ist kein gehosteter Dienst: Sie betreiben es selbst in Ihren eigenen Clustern.

OpenCost ist ein Projekt der Cloud Native Computing Foundation (CNCF) und erreichte dort im Oktober 2024 den Status Incubating. Kubecost entwickelte die ursprüngliche Zuordnungs-Engine; Unternehmen wie Amazon, Adobe, Google und Microsoft unterstützen das Projekt. Die Software ist Open Source unter der Apache-2.0-Lizenz und läuft dort, wo Sie sie bereitstellen, auch On-Premises, sodass Kostendaten in Ihrer eigenen Infrastruktur bleiben können. Für europäische Organisationen bedeutet das Kontrolle über den Datenstandort und keine Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter, auch wenn die Stiftung ihren Sitz in den USA hat.

Souveränitäts-Score
69 / 1000 = hohe Exposition
100 = souverän
  • Jurisdiktion SOV-210
    Hauptsitz in den USA: CLOUD Act und FISA 702
  • Datenresidenz SOV-3100
    Kein Hosting in Europa (On-premise capable)
  • Kryptografische Schlüsselsouveränität SOV-390
    Selbst hostbar: Verschlüsselungsschlüssel in eigener Kontrolle
  • Freiheit von Lock-in SOV-680
    Open Source: niedrige Wechselkosten
  • Quell- & Laufzeit-Souveränität SOV-4 · SOV-665
    Quellcode überprüfbar, forkbar und selbst betreibbar

SOV-Codes: das entsprechende Ziel im Cloud Sovereignty Framework der Europäischen Kommission. Offizielle Quelle

So wird der Score berechnet

Fakten und Nachweise

Zuletzt geprüft am 4. Oktober 2026
Hauptsitz
US (US)Von Hand geprüft
EU-Angemessenheitsbeschluss
Nur für Unternehmen, die individuell unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert sindVon Hand geprüft
Souveränitätsmodell
Open Source, verteiltVon Hand geprüft
Daten-Hosting
On-premise capableVon Hand geprüft
Open Source
JaVon Hand geprüft
DSGVO-konform
JaVom Anbieter angegeben
Kategorie
Typ
Produkt
Website

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Die besten EU-ansässigen & DSGVO-konformen Alternativen zu OpenCost

Die europäischen Alternativen zu OpenCost stammen aus unserer Wissensdatenbank von über 6.800 Anbietern. Wir listen nur Anbieter mit Hauptsitz in der EU oder im EWR; vollständig europäische Eigentümer stehen vor Anbietern mit einem ausländischen Eigentümer. Für jede Alternative sehen Sie das Land, den Open-Source-Status und eine kurze Beschreibung.

Score je Alternative: 0 = hohe Exposition, 100 = souverän

6 europäische FinOps & Cloud-Kostenmanagement-Anbieter sind im Katalog. Ganze Kategorie ansehen · Alternative vorschlagen · Kategorie auf der Karte ansehen

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Warum digitale Souveränität bei OpenCost eine Rolle spielt

OpenCost hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. US-Anbieter unterliegen dem CLOUD Act und FISA 702: US-Behörden können Zugriff auf Daten erzwingen, selbst wenn diese Daten in einem europäischen Rechenzentrum liegen. Das ist der Kern der jurisdiktionellen Gefährdung in unserem Modell.

OpenCost hostet Daten außerhalb der EU (On-premise capable). Personenbezogene Daten verlassen damit die EU, was nach der DSGVO einen Übermittlungsmechanismus erfordert und die Datenresidenz-Bewertung senkt.

OpenCost ist Open Source. Sie können den Quellcode prüfen, die Software selbst hosten und die Verschlüsselungsschlüssel in eigener Kontrolle behalten. Der Wechsel ist einfacher, weil Daten und Software nicht an einen einzigen Anbieter gebunden sind.

Was dies für Ihre Organisation bedeutet, hängt von Ihrem gesamten Stack und Kontext ab. Das kostenlose Assessment bewertet OpenCost zusammen mit Ihren übrigen Anbietern und liefert eine Gesamtbewertung, eine Heatmap und die wichtigsten Risikofaktoren.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die beste europäische Alternative zu OpenCost?

Das hängt von Ihrem Anwendungsfall ab. Starke EU-Alternativen zu OpenCost sind unter anderem Cloudchipr, CloudCockpit and Costory. Auf dieser Seite können Sie 6 EU-Alternativen nach Rechtsprechung, Datenresidenz und Open-Source-Status vergleichen.

Gibt es Open-Source-Alternativen zu OpenCost?

Unsere Liste der EU-Alternativen zu OpenCost besteht größtenteils aus kommerziellen Optionen. Durchsuchen Sie die Kategorie auf der Karte nach Open-Source-Optionen.

Ist OpenCost DSGVO-konform, und wo werden die Daten gehostet?

OpenCost hat seinen Hauptsitz in US und hostet Daten in On-premise capable. Der Anbieter gibt an, DSGVO-konform zu sein, doch die Daten unterliegen einer Nicht-EU-Rechtsprechung. Für vollständige EU-Datenresidenz bieten die EU-Alternativen auf dieser Seite in der Regel mehr Sicherheit.

Details und Quellen

Manuell verifiziertHauptsitz, Eigentümer, Hosting-Standorte und Lizenz wurden von uns anhand öffentlicher Quellen geprüft. Kostenlos und für jeden Anbieter, kein bezahltes Label. Nichts in dieser Wissensdatenbank wird automatisch übernommen. Zuletzt geprüft am 4. Oktober 2026.

Quellen

Öffentliche Quellen, die bei der letzten Prüfung dieses Eintrags verwendet wurden.

Compliance-Nachweise

Die untenstehenden Links verweisen auf öffentliche Dokumente des Anbieters selbst. Wir erfassen nur, was wir gefunden haben: ein fehlender Link bedeutet "nicht öffentlich auffindbar", nicht "nicht konform".

Für diesen Anbieter wurden noch keine öffentlichen Compliance-Nachweise erfasst. Kennen Sie den AVV oder die Liste der Unterauftragsverarbeiter? Stimmt etwas nicht? Schlagen Sie eine Korrektur vor

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