OpenText Functional Testing, das Produkt, das früher als Unified Functional Testing (UFT) bekannt war, automatisiert funktionale Tests für Desktop-, Web-, Mobil-, Mainframe- und Standard-Unternehmensanwendungen. Testerinnen und Tester zeichnen Tests auf, verwenden Testbausteine wieder, führen Tests parallel und verteilt aus und nutzen datengetriebenes Testen. Das Produkt deckt außerdem API-Tests sowie SAP-GUI-, S/4HANA- und Fiori-Anwendungen ab. KI-gestützte Objekterkennung soll den Pflegeaufwand für Tests senken. Es kann außerhalb der Cloud betrieben werden und lässt sich mit CI/CD-Werkzeugen wie Jenkins und Git verbinden.
OpenText hat seinen Sitz in Waterloo (Ontario, Kanada), und die Aktien sind an der NASDAQ notiert. Der Rechtssitz liegt außerhalb der EU, daher unterliegt der Anbieter nicht der europäischen Gerichtsbarkeit. Da das Produkt auf der eigenen Infrastruktur einer Organisation installiert werden kann, können Testdateien und Ergebnisse auf lokalen Systemen bleiben. Die Produktseite nennt nicht, wo Cloud-Dienste von OpenText Daten speichern; diese Angebote sind gesondert zu prüfen. Europäische Organisationen sollten vor dem Einsatz die vertraglichen Regelungen zu Supportzugriff und Datenstandort prüfen.