AWS Outposts bringt AWS-Infrastruktur und -Dienste an den eigenen Standort einer Organisation, etwa in ein Rechenzentrum, ein Büro oder eine Fabrik. Es ist als Standard-Rack mit 42 Höheneinheiten oder als kompakter 1U- oder 2U-Server erhältlich. AWS liefert und installiert die Hardware, überwacht die Systeme als Teil der zugehörigen AWS-Region und führt Software-Upgrades und Patches durch. Workloads mit niedriger Latenz oder lokaler Datenverarbeitung können so dieselben APIs nutzen wie in der AWS-Cloud.
Outposts ist ein Dienst von Amazon Web Services, einem Teil des US-Konzerns Amazon, und unterliegt damit US-Recht wie dem CLOUD Act. Laut AWS können Daten auf dem Outpost selbst bleiben, etwa in S3 on Outposts, doch einige Metadaten wie Metriken und Instanz-IDs fließen zurück in die AWS-Region, und ein Outpost ist nicht für den getrennten Betrieb ausgelegt. Snapshots liegen standardmäßig in der Region. Die Verwaltungsebene bleibt somit bei AWS. Es gilt der AWS-Auftragsverarbeitungsvertrag mit Standardvertragsklauseln; wählen Sie Region und Speichereinstellungen bewusst.