Blocky ist ein DNS-Proxy und Werbeblocker für das lokale Netzwerk, geschrieben in Go. Er sitzt zwischen Client-Geräten und Upstream-Resolvern und filtert Anfragen anhand externer Listen für Werbung und Malware, mit Allowlists, regulären Ausdrücken und Regeln pro Client-Gruppe. Dazu kommen eigene Antworten für bestimmte Domains, bedingte Weiterleitung, Caching mit Prefetching, Unterstützung für DoH, DoT, DoQ und DoH3, ein eigener DoH-Endpunkt und DNSSEC-Validierung von Upstream-Resolvern. Für den Betrieb gibt es Prometheus-Metriken, Grafana-Dashboards, Query-Logging in CSV oder SQL, eine REST-API und ein CLI. Die Konfiguration liegt in YAML, eine Datenbank ist nicht nötig.
Blocky ist freie Open-Source-Software unter der Apache-2.0-Lizenz und wird laut Projektseite in der Freizeit gepflegt. Sie betreiben es selbst, als einzelne Binärdatei, Docker-Image oder über ein von der Community unterstütztes Helm-Chart, auch auf einem Raspberry Pi oder OpenWrt-Router. DNS-Anfragen und Protokolle bleiben so auf Ihrer eigenen Infrastruktur; die gewählten Upstream-Resolver bestimmen, wohin weitergeleitete Anfragen gelangen. Laut Projekt erhebt Blocky keine Telemetrie. Es ist ein kompakter, nachprüfbarer Baustein, auch wenn kein kommerzieller Anbieter dahintersteht.