Elemica betreibt ein digitales Lieferkettennetzwerk für die Prozessindustrie und deren Handelspartner. Die Plattform automatisiert den Austausch von Bestellungen, Rechnungen und Logistikdaten zwischen Herstellern, Lieferanten, Distributoren, Logistikdienstleistern, Spediteuren und Kunden. Die Lösungen umfassen Auftragsmanagement und Zusammenarbeit, Rechnungsmanagement, Logistik und Transport, Qualitätssicherung, Versand mit mehreren Spediteuren sowie Reporting und Analytics. Elemica beschreibt sie als netzwerkbasierte SaaS-Lösungen, die sich modular einführen lassen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2000 von den Chemiekonzernen Bayer, Dow und DuPont.
Elemica ist ein US-Unternehmen. Seit 2019 gehört es Eurazeo, einer in Frankreich börsennotierten Investmentgesellschaft, nachdem Thoma Bravo es 2016 übernommen hatte. Der Eigentümer sitzt also in der EU, die operative Gesellschaft ist dagegen amerikanisch. Die Website nennt keinen Hosting-Standort und erwähnt weder eine Open-Source-Variante noch eine Self-Hosting-Option. Europäische Organisationen, die Elemica als Netzwerkplattform für ihre Lieferkette erwägen, sollten vertraglich festlegen, wo Auftrags- und Rechnungsdaten verarbeitet werden.