Falkon ist ein freier Webbrowser der KDE-Gemeinschaft, geschrieben in C++ mit Qt. Er begann 2010 als QupZilla und wurde 2017 ein KDE-Projekt. Seiten werden mit QtWebEngine dargestellt, das den Chromium-Browserkern kapselt. Werbeblocker und Passwortmanager sind standardmäßig aktiv, außerdem unterstützt Falkon Themes, Erweiterungen aus einem Store und GreaseMonkey-Skripte. Der Browser ist in den KDE-Plasma-Desktop integriert und läuft auf Unix-artigen Systemen, Haiku und Windows.
Falkon ist Open Source unter der Lizenz GPL-3.0-or-later; der Code kann eingesehen, geändert und weitergegeben werden. Es gibt keinen kommerziellen Eigentümer: KDE wird rechtlich durch den KDE e.V. vertreten, einen gemeinnützigen Verein mit Sitz in Berlin, Deutschland. Der Browser läuft lokal auf dem Gerät und ist kein gehosteter Dienst. Für europäische Organisationen ist Falkon eine Option, wenn ein gemeinschaftlich getragener, prüfbarer Desktop-Browser einem Produkt eines einzelnen Anbieters vorgezogen wird.