IRMA ist eine Security-Appliance von Achtwerk für Operational Technology (OT) in Produktionsanlagen und kritischen Infrastrukturen. Sie erkennt Assets passiv, ohne Datenverkehr in das Anlagennetz zu senden, und lernt mit maschinellem Lernen eine Baseline der normalen Kommunikation. Abweichungen werden als Anomalien gemeldet, sodass laut Anbieter keine Updates von Signaturen oder Threat-Intelligence-Daten nötig sind. IRMA unterstützt Industrieprotokolle wie Profinet, Modbus/TCP, EtherNet/IP und IEC 60870-5-104, nutzt verteilte Sensoren (Client-TAPs) für segmentierte Netze und bietet eine Management-Konsole mit Alarmierung und Risikoansichten.
Die Achtwerk GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Bremen (Deutschland). IRMA wird vor Ort installiert; laut Anbieter funktioniert die Angriffserkennung ohne Cloud und ohne Daten aus dem Internet, Software-Updates lassen sich offline einspielen. Die Überwachungsdaten bleiben damit im eigenen Netz des Betreibers. Achtwerk verweist auf seine TeleTrusT-Mitgliedschaft. Für europäische Anlagenbetreiber ist es ein OT-Monitoring-Werkzeug, das vollständig im eigenen Netz von einem deutschen Anbieter betrieben wird.