OpenBoard ist Open-Source-Software für ein interaktives Whiteboard im Unterricht. Sie läuft unter Windows, macOS und Linux. Lehrkräfte nutzen sie mit einem interaktiven Display oder Beamer, um zu schreiben und zu zeichnen, Material zu zeigen und Unterricht zu gestalten. Die Software wird lokal auf dem Rechner installiert und ist nicht auf einen Cloud-Dienst eines Anbieters angewiesen. Damit übernimmt sie dieselbe Rolle wie kommerzielle Whiteboard-Unterrichtssoftware, etwa SMART Notebook.
Laut Projektseite wird OpenBoard derzeit vom Bildungsdepartement (DIP) des Schweizer Kantons Genf betreut. Die Universität Lausanne, die 2003 die erste Version des Vorgängers Uniboard veröffentlichte, unterstützt das Projekt mit Logistik und Finanzierung. Der Quellcode liegt auf GitHub unter der Lizenz GPL-3.0. Es gibt keine ausländische Muttergesellschaft, und die Software läuft ohne Konto bei einem Anbieter. Daten bleiben daher auf den eigenen Geräten der Schule, sofern die Schule nicht selbst einen Speicherort wählt. Eine formale Rechtsträgerin wie eine Stiftung oder ein Verein wird auf der Projektseite nicht genannt.