Gigamon bietet Netzwerktransparenz unter der Bezeichnung Deep Observability Pipeline: Datenverkehr aus physischen Rechenzentren, virtuellen Umgebungen und Clouds wird erfasst, gefiltert und als netzwerkbasierte Erkenntnisse an Sicherheits- und Monitoring-Tools weitergegeben. Das Angebot umfasst physische GigaVUE-Appliances, Netzwerk-Taps und Aggregatoren, die GigaVUE Cloud Suite für AWS, Azure, Google Cloud, Oracle, Kubernetes, Nutanix, OpenStack und VMware, TLS/SSL-Entschlüsselung sowie die Verwaltungssoftware GigaVUE Fabric Manager. Der Kunde betreibt die Lösung in seiner eigenen Umgebung.
Gigamon Inc. hat seinen Hauptsitz in Santa Clara, Kalifornien (USA). Das Unternehmen wurde 2017 nach einer Übernahme durch Elliott Management von der Börse genommen. Gigamon hat eine niederländische B.V. mit Registersitz in Amsterdam und einen EMEA-Hauptsitz in London. Laut Datenschutzerklärung stehen die Server von Gigamon in der Regel in den USA, und für Übermittlungen aus der EU kommen Standardvertragsklauseln zum Einsatz. Da die Produkte in der eigenen Infrastruktur laufen, behält der Kunde die Kontrolle über den Datenverkehr; das Unternehmen selbst unterliegt jedoch US-Recht.