Invariant Labs entwickelt Sicherheitswerkzeuge für KI-Agenten. Zum Angebot gehören Explorer, mit dem Entwickler das Verhalten von Agenten inspizieren und beobachten, Guardrails, eine kontextuelle Sicherheitsschicht, die Agenten Regeln auferlegt, und MCP-Scan, das MCP-Server auf Schwachstellen prüft. Es richtet sich an Teams, die agentenbasierte Anwendungen bauen und nachvollziehen und begrenzen müssen, was diese Agenten tun. Der Guardrails-Code ist auf GitHub unter der Apache-2.0-Lizenz veröffentlicht.
Die Invariant Labs AG hat ihren Sitz in Zürich, Schweiz, und ging als Spin-off aus der ETH Zürich hervor. Im Juni 2025 wurde sie von Snyk übernommen, das sich als in Boston in den USA ansässig beschreibt; die Muttergesellschaft ist somit amerikanisch. Der Anbieter nennt weder, wo die gehosteten Produkte laufen, noch beschreibt er eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung; diese Punkte sollten Sie beim Anbieter klären. Den quelloffenen Guardrails-Code können Sie in Ihrer eigenen Umgebung betreiben. Für europäische Organisationen ist der Schweizer Sitz relevant, bei Fragen der Rechtshoheit zählt aber auch die US-Muttergesellschaft.