Open-E entwickelt JovianDSS, eine Software-defined-Storage-Plattform auf Basis von ZFS und Linux. Sie richtet sich an Organisationen, die ihren eigenen SAN- und NAS-Speicher auf Standardservern aufbauen möchten. Je nach Konfiguration bietet sie unter anderem Hochverfügbarkeits-Cluster, Datensicherung, Deduplizierung und Verschlüsselung. Ein zweites Produkt, JovianVHR, stellt ein unveränderliches (immutable) Backup-Repository bereit, das für Veeam qualifiziert ist. Für Proxmox VE gibt es iSCSI- und NFS-Plugins. Die Software wird lizenziert und auf eigenen Servern oder zertifizierten Partnersystemen installiert.
Open-E, 1998 gegründet, ist über Open-E Sp. z o.o. in Bytom (Polen), Open-E GmbH in Puchheim bei München (Deutschland), Open-E, Inc. in Marietta, Georgia (USA) und ein Büro in Japan tätig. Die Website nennt weder Hauptsitz noch Eigentümer. Das Produkt ist proprietär und kein Open Source. Da die Software auf einer Infrastruktur Ihrer Wahl läuft, bestimmen Sie selbst, wo die Daten liegen, etwa in einem europäischen Rechenzentrum. Prüfen Sie, welche Open-E-Gesellschaft Vertragspartner ist.