Ruuvi stellt RuuviTag-Sensoren her, kleine Bluetooth-Tags, die Umgebungsbedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen und die Werte an eine Smartphone-App senden. Das Ruuvi Gateway empfängt die Sensordaten und leitet sie an die Ruuvi Cloud weiter, die Fernüberwachung über das Internet, E-Mail-Warnungen und einen längeren Datenverlauf bietet. Das Gateway kann auch so eingerichtet werden, dass Daten an einen Cloud-Dienst eines Drittanbieters gehen. Die Sensoren und die Cloud werden an Privatkunden und Unternehmen verkauft, etwa zur Temperaturüberwachung in Kühlräumen.
Ruuvi Innovations Ltd (Oy) hat seinen Sitz in Riihimäki in Finnland; laut Webseite des Unternehmens werden die Produkte in Finnland entwickelt und gefertigt. Die Quellen sagen nicht, wo die Ruuvi Cloud Daten speichert oder welcher Hosting-Anbieter sie betreibt. Eine Fallstudie nennt eine Speicherdauer von zwei Jahren für Messdaten. Eine europäische Organisation sollte den Anbieter daher nach Hosting-Standort und Verarbeitungsbedingungen fragen oder die Drittanbieter-Option des Gateways nutzen, um die Daten bei einem selbst gewählten Dienst zu speichern.