Harvester ist eine Open-Source-Plattform für hyperkonvergente Infrastruktur (HCI) auf Bare-Metal-Servern. Sie kombiniert Linux, KVM, Kubernetes, KubeVirt und Longhorn, um virtuelle Maschinen und Cloud-native Workloads in Rechenzentren und am Edge zu betreiben, verwaltet über eine zentrale Konsole. Zu den Funktionen gehören Lebenszyklusverwaltung virtueller Maschinen, Live-Migration zwischen Hosts, Sicherung und Wiederherstellung auf NFS- oder S3-Ziele, verteilter Blockspeicher und VLAN-Netzwerke. Sie wird direkt auf den Servern per ISO oder iPXE installiert.
Harvester steht unter der Apache License 2.0 und ist ein SUSE-Projekt. Die SUSE S.A. hat ihren Sitz in Luxemburg und gehört der EQT AB, die sie 2019 übernahm und nach dem Börsengang 2021 als Mehrheitsaktionärin behielt; 2023 wurde SUSE von der Frankfurter Börse genommen. Harvester ist kein gehosteter Dienst: Es läuft auf Hardware, die die Organisation selbst wählt, der Speicherort der Daten hängt daher davon ab, wo diese Server stehen.