i-flow ist eine Plattform für einen Industrial Unified Namespace (UNS), die Maschinen, OT-Systeme und IT-Systeme in der Produktion automatisch und strukturiert vernetzt. Sie besteht aus drei Modulen: i-flow Hub als zentrale Steuerungsebene, i-flow Broker für den Nachrichtenaustausch und i-flow Edge für die Anbindung von Systemen. Laut Anbieter stehen über 200 Konnektoren zu gängigen OT- und IT-Systemen sowie ein SDK für proprietäre Systeme bereit. Systeme werden automatisch erkannt und im Namespace geordnet, unterstützt durch einen KI-Agenten. Die Module laufen auf Steuerungen oder Industrie-PCs, auf Fabrikservern oder virtuellen Maschinen sowie in einer Edge-to-Cloud-Architektur.
Die i-flow GmbH hat ihren Sitz in Deutschland, mit Adressen in Schömberg und München; eine ausländische Muttergesellschaft wird nicht genannt. Da Sie die Module selbst installieren, bestimmen Sie, wo die Produktionsdaten liegen: im Werk, am Edge oder in der eigenen Cloud. Die Software selbst ist nicht quelloffen. Einen eigenen Hosting-Standort nennt der Anbieter nicht; bei einem Cloud-Einsatz sollten Sie klären, in welcher Umgebung er erfolgt.