Kibana ist die Benutzeroberfläche für Daten in Elasticsearch und Teil des Elastic Stack. Anwender durchsuchen und filtern Daten, erstellen Dashboards mit Diagrammen, Karten und Tabellen, führen Machine-Learning-Jobs zur Anomalieerkennung aus und definieren Alarmregeln, die Integrationen wie Slack oder PagerDuty auslösen. Eingesetzt wird es für Observability, Sicherheitsanalysen und Enterprise Search. Kibana kann selbst verwaltet auf eigenen Servern betrieben oder über Elastic Cloud genutzt werden, das auf AWS, Google Cloud oder Azure gehostet wird.
Kibana wird von Elastic N.V. entwickelt, einer börsennotierten Gesellschaft niederländischen Rechts mit Hauptsitz in Amsterdam und operativem Hauptsitz in San Francisco; die Aktien werden an der NYSE gehandelt. Elastic hat angekündigt, Kibana und Elasticsearch zusätzlich unter der AGPL anzubieten, neben der Elastic License 2.0 und der SSPL. Für europäische Organisationen hält der Eigenbetrieb die Daten auf eigener Infrastruktur, während Elastic Cloud auf US-Hyperscalern läuft; Cloud-Anbieter und Region sind dann für die Jurisdiktion relevant.