Business Intelligence verwandelt Unternehmensdaten in Dashboards, Management-Berichte und Analysen, die Mitarbeitende selbst erkunden können. Organisationen nutzen sie für die finanzielle und operative Steuerung und zunehmend als Embedded Analytics in eigenen Produkten. Power BI und Tableau sind die bekannten nichteuropäischen Referenzpunkte.
Das Risiko liegt weniger in den Daten selbst als in dem, was sich darum ansammelt. Ein BI-Werkzeug speichert Zugangsdaten zu Ihren Quellsystemen, oft als breites Leseprofil, und hält zwischengespeicherte Kopien oder Extrakte der Daten vor. Zudem steckt Ihre Geschäftslogik im Werkzeug: berechnete Felder, Kennzahlen und Datenmodelle in einem proprietären Format. Wer wechseln will, baut Dashboards neu auf. Der Data Act verlangt von Cloud-Anbietern offene Schnittstellen und Export in gängigen maschinenlesbaren Formaten, doch eine Dashboard-Definition ist damit nicht automatisch abgedeckt.
Achten Sie bei einer europäischen Lösung auf eine semantische Schicht, die sich unabhängig von der Visualisierung pflegen lässt, auf Anbindung über Standard-SQL, auf zeilen- und spaltenbasierte Zugriffsregeln, die auch bei eingebetteten Dashboards gelten, und darauf, ob Extrakte und Caches in Ihrer Region bleiben. Fragen Sie, wie sich Dashboards und Kennzahlen exportieren lassen und ob eine eigene Installation denselben Funktionsumfang bietet.