Redash ist ein Open-Source-Werkzeug für Teams, die mit SQL arbeiten. In einem browserbasierten Abfrage-Editor mit Schema-Browser und Autovervollständigung fragen Nutzer mehr als 35 SQL- und NoSQL-Datenquellen ab, machen Ergebnisse zu Diagrammen und Dashboards, teilen sie, planen Aktualisierungen und richten Benachrichtigungen ein. Eine REST-API deckt alles ab, was die Oberfläche bietet. Der Code steht unter der BSD-2-Clause-Lizenz und lässt sich auf eigener Infrastruktur betreiben; Docker-Dateien und fertige Cloud-Images werden bereitgestellt.
Das US-Unternehmen Databricks übernahm Redash im Juni 2020. Der gehostete Dienst unter app.redash.io wurde am 30. November 2021 eingestellt; Kunden wurden an Databricks SQL oder an das Selbsthosting der Open-Source-Version verwiesen. Redash zu nutzen heißt heute also, es selbst zu betreiben: Sie bestimmen, wo Daten verarbeitet werden, etwa in einem EU-Rechenzentrum, und es fließen keine Daten durch einen vom Hersteller betriebenen Dienst. Das Projekt bleibt in US-Besitz, was vor allem die künftige Ausrichtung des Codes betrifft.