libvirt ist ein quelloffenes Toolkit und eine API zur Verwaltung von Virtualisierungsplattformen. Es bietet eine stabile C-Schnittstelle und Bindings unter anderem für Python, Perl und Go. Verwaltungsanwendungen nutzen es, um KVM und QEMU, Xen, VMware ESX, LXC und BHyve anzusteuern. Die Software läuft auf Linux, FreeBSD, Windows und macOS und wird von Organisationen auf eigenen Hosts betrieben, nicht als gehosteter Dienst.
libvirt steht unter der LGPL-2.1, einzelne Teile unter der GPL-2.0, und wird von einer Gemeinschaft aus Beitragenden entwickelt. Hauptsponsor der Entwicklung ist Red Hat, das seinen Sitz in Raleigh, North Carolina, hat und seit 2019 zu IBM gehört. Daneben leisten auch andere Organisationen und Einzelpersonen Beiträge. Für europäische Organisationen ist die Verwaltungsschicht offen und selbst prüfbar; der wichtigste Sponsor ist jedoch US-amerikanisch, was bei der Abhängigkeitsbewertung berücksichtigt werden sollte.