m23 ist ein Open-Source-System zur Installation und Verwaltung von Linux-Clients über das Netzwerk. Es unterstützt Debian, Ubuntu (darunter Xubuntu und Kubuntu) und Linux Mint und wird über eine Weboberfläche bedient. Das Projekt richtet sich an Schulen, Einrichtungen und Unternehmen, die viele Arbeitsplätze ausrollen und pflegen müssen: Installation des Betriebssystems, Softwareverteilung und Verwaltung von einem zentralen Server aus. Es ist eine offene Alternative zu kommerzieller Rollout- und Verwaltungssoftware wie Microsoft Configuration Manager, soweit es um Linux-Arbeitsplätze geht. m23 wird von der Organisation selbst installiert und betrieben.
m23 wird von einem selbstständigen Softwareentwickler in Kiel in Deutschland entwickelt, der auch Support, Schulungen und Beratung rund um m23 anbietet. Einen vom Hersteller betriebenen Cloud-Dienst gibt es nicht: Der Server läuft auf Ihrer eigenen Infrastruktur, sodass Verwaltungsdaten Ihre Umgebung nicht verlassen. Die Software wird unter der GPL (Versionen 2 und 3) verbreitet. Für europäische Organisationen, die Linux-Arbeitsplätze in eigener Regie verwalten möchten, ist das eine passende Option; sie erfordert eigene Administration, und hinter dem Projekt steht weder ein großes Unternehmen noch eine Stiftung.