Microsoft Hyper-V ist ein Hypervisor, der in Windows Server sowie in den Editionen Pro, Enterprise und Education auch in Windows integriert ist. Organisationen betreiben damit virtuelle Maschinen auf eigener Hardware, mit Windows, Linux und FreeBSD als Gastsystemen. Windows Server ergänzt Funktionen für den Unternehmenseinsatz wie Live-Migration, Failover-Clustering, Hyper-V Replica für die Notfallwiederherstellung, abgeschirmte virtuelle Maschinen und Storage Spaces Direct für hyperkonvergenten Speicher. Verwaltet wird Hyper-V über den Hyper-V-Manager, PowerShell, das Windows Admin Center oder System Center Virtual Machine Manager.
Microsoft hat seinen Sitz in den USA, und Hyper-V ist proprietäre Software. Der Kunde installiert und betreibt sie selbst, sodass virtuelle Maschinen und Daten in den Rechenzentren bleiben, die die Organisation wählt, auch innerhalb der EU. Microsoft hostet die Workloads nicht; Anbindungen an Azure wie Azure Site Recovery und Azure Local sind optional. Für eine europäische Organisation liegt die Abhängigkeit vor allem in der Lizenzierung bei einem US-Anbieter und in den Verwaltungs- und Backup-Werkzeugen rund um den Hypervisor, weniger im physischen Speicherort der Daten.