Smokeball ist laut seiner Website ein Kanzleimanagement-Produkt für Anwaltskanzleien, das sich an Einzelanwälte sowie kleine und wachsende Teams richtet. Der Anbieter beschreibt die Software als Erleichterung des administrativen Aufwands juristischer Arbeit. Sie wird als gehosteter Dienst bereitgestellt: Smokeball erklärt, seine Lösungen bei Amazon Web Services zu hosten, verfügt über eine ISO-27001-Zertifizierung und setzt Verschlüsselung ein. Das Unternehmen hat außerdem Niederlassungen in Australien und London.
Smokeball wurde 2013 in Chicago gestartet. Da die Software auf Amazon Web Services läuft und die öffentlichen Seiten des Anbieters keinen Hosting-Standort nennen, können europäische Kanzleien anhand dieser Seiten nicht bestätigen, dass Mandantendaten in der EU bleiben. Die Website erwähnt weder die DSGVO noch einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Eine europäische Kanzlei, die Mandantenakten in Smokeball speichert, sollte daher einen schriftlichen Auftragsverarbeitungsvertrag, die genutzten AWS-Regionen und eine verbindliche Zusage zum Speicherort verlangen.