Webhosting umfasst Shared und Managed Hosting, virtuelle und dedizierte Server, Managed WordPress und Domainregistrierung. Organisationen nutzen Hosting-Anbieter für Websites und Webshops, E-Mail, kleine Anwendungen und DNS, oft verbunden mit Backups, Zertifikaten und Updates durch den Anbieter.
Ein Hoster hat weitreichenden Zugriff: Er kann Dateien, Datenbanken und Logs auf Ihrem Server lesen, kontrolliert Netzwerk und DNS und hält bei Managed-Angeboten häufig Ihre Zugangsdaten. Digitale Infrastruktur gehört zu den von NIS2 erfassten Sektoren, größere Anbieter haben daher Risikomanagement- und Meldepflichten. Souveränität hängt deshalb von der Konzernstruktur ebenso ab wie vom Serverstandort: Eine europäische Marke kann zu einer Gruppe außerhalb der EU gehören, und ein Rechenzentrum in der EU kann wiederum von einem anderen Unternehmen betrieben werden.
Prüfen Sie bei der Auswahl, wem der Hoster gehört, welche Rechenzentren und Unterauftragsverarbeiter genutzt werden, ob Backups getrennt gespeichert werden und ob Sie Domains auf Ihren eigenen Namen registrieren und umziehen können. Bevorzugen Sie ein Kontrollpanel und einen Stack auf offener Software, damit ein Umzug Kopieren statt Neuaufbau bedeutet.