Strimzi betreibt Apache Kafka auf Kubernetes über eine Reihe von Operatoren, die Kafka-Cluster, Topics, Benutzer, Kafka Connect und MirrorMaker über Kubernetes-Custom-Resources verwalten. Unterstützt werden TLS-, SCRAM-SHA- und OAuth-Authentifizierung, Rack-Awareness und dedizierte Knoten für Broker, zudem bietet Strimzi eine HTTP-Bridge für Client-Anwendungen. Die Software wird von Betreibern in der eigenen Kubernetes-Umgebung installiert, steht unter der Apache License 2.0 und ist eine offene Alternative zu verwalteten Kafka-Diensten.
Strimzi ist ein CNCF-Inkubationsprojekt; die Governance liegt daher bei der Cloud Native Computing Foundation unter dem Dach der Linux Foundation. Da der Operator im eigenen Cluster des Kunden läuft, richtet sich der Speicherort der Daten nach der gewählten Infrastruktur, etwa einem europäischen Rechenzentrum oder einem Cloud-Anbieter. Für eine europäische Organisation sind deshalb der offene Quellcode und die Möglichkeit, den Betrieb auf europäischer Infrastruktur zu führen, die entscheidenden Souveränitätspunkte.