Diese Kategorie umfasst digitale Karten, Geokodierung, Routenplanung, Navigation und die in andere Produkte eingebetteten Kartendienste. Organisationen nutzen sie für die Routenplanung von Fuhrpark und Lieferungen, die Einsatzplanung im Außendienst, Filialsuchen, Logistik sowie für die Karten auf der eigenen Website und in eigenen Apps.
Hinter einer Karte stehen zwei verschiedene Abhängigkeiten. Die erste sind die Daten: Basiskarten, Adressen und Verkehrsinformationen stammen von einem Anbieter, dessen Lizenzbedingungen sich ändern können, und viele Dienste rechnen jede Anfrage einzeln ab. Die zweite ist das, was der Anbieter erfährt: Jede Kachel-, Such- oder Routenanfrage kann zeigen, wohin Mitarbeitende, Fahrzeuge oder Kunden unterwegs sind. Prüfen Sie, ob Anfragen mit einem Konto oder einer Kennung verknüpft werden und ob sich der Dienst über Ihren eigenen Server aufrufen lässt, damit Adressen der Endnutzer nicht direkt offengelegt werden.
Eine europäische Lösung lässt sich leichter einführen, wenn sie auf offenen Kartendaten wie OpenStreetMap aufbaut, die laut dem Projekt für jeden Zweck mit Quellenangabe frei nutzbar sind, wenn sie Offline-Nutzung sowie selbst betriebene Kachel- oder Routing-Server bietet, klare Lizenzbedingungen für Caching und Speicherung veröffentlicht und den Wechsel zwischen Anbietern über Standardformate erlaubt. Google Maps dient als üblicher Maßstab für den Funktionsumfang.