Schreibassistenten prüfen Rechtschreibung und Grammatik, machen Stilvorschläge, übersetzen und formulieren mit generativer KI zunehmend Texte um oder neu. Sie laufen als Browser-Erweiterung, Desktop-Plug-in, Tastaturintegration oder eingebaute Funktion von Office-Paketen. Genutzt werden sie für E-Mails, Berichte, juristische Entwürfe und alles, was Feinschliff braucht. Grammarly ist ein bekannter Vergleichspunkt.
Das Besondere an dieser Kategorie: Das Werkzeug sieht Text in dem Moment, in dem er entsteht, oft bevor ihn jemand anderes gelesen hat. Da es anwendungsübergreifend arbeitet, sieht es Inhalte aus E-Mail, Chat, Dokumenten und Webformularen gleichermaßen, darunter Verträge, Personalangelegenheiten und unveröffentlichte Pläne. Cloudbasierte Prüfungen senden diesen Text an einen Server. Rechtsraum, Speicherdauer und eine etwaige Nutzung von Kundentexten zum Training von Modellen sind daher die zentralen Fragen. Die Anbieter versprechen hier Unterschiedliches, lesen Sie deshalb die Auftragsverarbeitungsbedingungen statt der Marketingseite.
Achten Sie bei einer europäischen Lösung darauf, ob die Verarbeitung lokal oder auf EU-Infrastruktur erfolgen kann, ob sich generative Funktionen abschalten lassen und wie Administratoren einschränken können, in welchen Anwendungen das Werkzeug aktiv ist. Die Abdeckung europäischer Arbeitssprachen zählt ebenso wie eine On-Premise-Option für sensible Teams.