Enterprise Search macht das Wissen Ihrer Organisation über Wikis, Dokumente, Chat, Tickets und Dateiablagen hinweg durchsuchbar. Mitarbeitende finden Antworten schneller und erhalten zunehmend Zusammenfassungen oder Antworten, die ein Sprachmodell erzeugt. Glean ist ein bekannter nichteuropäischer Referenzpunkt.
Das Besondere dieser Kategorie ist, dass das Werkzeug keine eigenen Inhalte hat, sondern die aller anderen Systeme zusammenführt. Dafür braucht es Konnektoren mit weitreichenden Leserechten und baut einen Index auf, der eine abgeleitete Kopie Ihres Wissens ist. Dieser Index muss den Zugriffsrechten der Quellsysteme weiter folgen. Geschieht das nicht, sieht jemand über die Suchleiste ein Dokument, das er im Quellsystem nicht öffnen durfte. Bei KI-Antworten stellt sich die Frage, bei welchem Modellanbieter Ihr Text verarbeitet wird. Auch die Suchanfragen selbst sind sensibel. Ein Wechsel ist relativ einfach, weil sich der Index neu aufbauen lässt, für Konnektoren und Rechtemodell gilt das aber nicht automatisch.
Achten Sie bei einer europäischen Lösung auf Rechteprüfung zum Suchzeitpunkt, einen selbst gehosteten Index samt Vektorspeicher, die Wahl eines eigenen oder in der EU gehosteten Sprachmodells, die Abdeckung Ihrer Quellsysteme und die Weitergabe von Löschungen. Fragen Sie auch, wie lange Suchprotokolle aufbewahrt werden.