Transaktionale E-Mail-Dienste versenden automatisierte Nachrichten, die eine Anwendung auslöst: Bestellbestätigungen, Rechnungen, Passwort-Resets, Login-Links und Benachrichtigungen. Sie bieten ein SMTP-Relay oder eine API, verwalten Absenderauthentifizierung und Reputation und berichten über Zustellung, Bounces und Beschwerden.
Diese Nachrichten enthalten oft personenbezogene Daten und Geheimnisse: Namen, Adressen, Rechnungsdetails und Einmal-Links, die ein Konto öffnen. Der Anbieter verarbeitet diese Inhalte, protokolliert sie in der Regel eine Zeit lang und verwaltet die Reputation Ihrer Absenderdomain. Unterliegt der Anbieter nicht-europäischem Recht, etwa Amazon SES oder SendGrid, oder speichert er Inhalte außerhalb der EU, greifen die Regeln zur internationalen Datenübermittlung. Ein Wechsel ist technisch einfach, weil SMTP ein Standard ist, doch die Zustellbarkeit lässt sich nicht mitnehmen: IP-Reputation und Domain-Warm-up müssen neu aufgebaut, Vorlagen, Sperrlisten und Webhooks migriert werden.
Fragen Sie bei einer europäischen Lösung, wo Versandserver und Logs stehen, wie lange Nachrichteninhalte aufbewahrt werden und ob die Inhaltsprotokollierung abschaltbar ist, und ob DKIM, SPF und DMARC auf Ihrer eigenen Domain unterstützt werden.